Gefährliche Wettspiele
NEW YORK. 3 Milliarden Dollar sind bei der US-Großbank JPMorgan Chase „vernichtet“ worden. Die Großbank hatte sich in Spekulationsgeschäften verzockt und musste in den letzten Wochen viel Häme ertragen – gerade auch deshalb, weil sich deren Vorstandschef James Dimon lange gegen neue Reformgesetze in den USA gewehrt hatte. Er selbst bezeichnete das wichtigste Reformgesetz, die sogenannte Volcker-Regel, als bürokratisches Monster und tönte: „Künftig braucht jeder Banker einen Anwalt und einen Psychiater, eher er eine Entscheidung treffe.“
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